Ich bin von schrecklicher Laune befallen. Das Bösartige Biest hat sich auf meinen Kopf gesetzt, klammert sich an die Haare und will nicht verschwinden. Um mich herum verpestet sie die Luft und meckert jeden an, der mir zu nahe kommt. Sogar eine Frau im Rollstuhl ist gestern ihr Opfer geworden und das kann die selbst ernannte netteste Person der Welt nicht länger hinnehmen. Jetzt ist Schluss und der Gegenangriff ausgerufen!
- Musik hören
Zuerst dudelten mir Tilly and the Wall heute Morgen beim Frühstück aus dem Radio entgegen und seit dem habe ich einen Ohrwurm. Jetzt höre ich das Beatcontrol-Lied die ganze Zeit und da ich dabei kaum meine Füße still halten kann, ist die schlechte Laune auch schon mehrmals von meinem Kopf heruntergefallen. Noch hat sie nicht aufgegeben aber sie wird nervös.
- Cupcake essen
Ein wenig comfort food kann nie schaden aber bei der heutigen Krise ist es unverzichtbar. Deshalb mache ich einen kleinen Spaziergang durch Friedrichshain und besuche das herrliche Cupccake, in dem Cupcakes und allerlei andere amerikanischen Kuchen verkauft werden. Als hätte er auf mich gewartet steht hinter der Theke der letzte vegane Cupcake. Komm nur her zu mir, kuchiger Kamerad, wir werden uns wunderbar verstehen. Herrlich rosa ist seine Haube wie die Brille, die ich verloren habe und bitter süß die Füße, so wie das Leben eben spielt. Mit jedem Bissen werde ich ein wenig fröhlicher und jetzt findet es die schlechte Laune wirklich ungemütlich.

- Blumen bestaunen
Endlich bin ich zu Hause angekommen. Durch mein Fenster scheint die Sonne und auf dem Balkon blühen Lavendel und Löwenmäulchen. Meine Lieblingshummel ist auch da. Was will man mehr.

Bild von sonnentau(Flickr)
„Ich bin dann mal weg“, sagt die schlechte Laune.
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Freunde, ich weiß nicht wie lange ich noch durchhalte. Seit heute morgen habe ich Gewissheit, dass ich von einer schweren Anginabefallen bin und halte brav Bettruhe. Doch noch ist keine Besserung in Sicht.
Schon wieder muss ich Antibiotika einnehmen und ich befürchte immer mehr, dass ich schuld sein werde an der Auslöschung der Menschheit durch eine Superangina.
In meiner Verzweiflung habe ich das Netz durchstöbert und nach Lebensmitteln gesucht, die natürliche Antibiotika enthalten und die echten bei ihrer Arbeit unterstützen können.
Besonders gut geeignet sind Pflanzen. Da sie vor Angreifern nicht flüchten können enthalten sie Gerbstoffe , die sie schlecht schmecken lassen.
Für die Behandlung von Kranken eignen sich die Gerbstoffe,weil sie zum einen die Membran der Bakterien angreifen und sie dadurch an ihrer Verbreitung hindern. Andererseits führen sie zum Zusammenziehen der Schleimhaut, so dass weniger Angriffsfläche für die Bakterien zur Verfügung steht.
Reich an Gerbstoffen ist Salbei, der als Tee ganz ausgezeichnet zum Gurgeln und Trinken verwendet werden kann.

Meine Ärztin hat mir empfohlen eine Packung loser Salbeiblätter zu kaufen und diese mit heißem Wasser zu übergießen. Schmeckt nicht gut, macht gelbe Zähen und hatte bei mir bis jetzt keinen erkennbaren Erfolg. Trotzdem steht schon wieder ein Tässchen für mich bereit. Auch Heidelbeeren stecken voller Gerbstoffe und ihr blauer Farbstoff, der zur Gruppe der Flavonoide gehört wirkt zusätzlich antibakteriell.

Flavonoide spielen eine Rolle im Pflanzenstoffwechsel und werden zu den Polypehenolen gezählt. Diesen wiederum wird eine antikanzerogene Wirkung zugeschrieben, so dass man mit dem Genuss von Heidelbeeren nichts falsch machen kann. Außerdem enthalten sie Chrom, Mangan und Vitamin C, die das Immunsystem zusätzlich unterstützen. Ein weiteres natürliches Antibiotikum ist Propolis. Ohne Propolis könnten sich bei den vielen tausend Bienen und bei der für Erreger und Pilze günstigen Temperatur von etwa 35°C Krankheiten im Bienenstock leicht ausbreiten.

Der Bienenkitt schützt die Bienenvölker vor Krankheiten und Pilzbefall und hilft als Lösung zum Gurgeln bei Entzündungen.
Passt gut auf euch auf und kommt mir nicht zu nahe!