Die Grüne Kelle


Die Sommer Rolle
23. Juli 2009, 18:26
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Was tischt der moderne Berliner Veganer seinen lieben Freunden auf? Natürlich Sommerrolle. So ein Sommerrollen Abend ist für mich das Raclette 2.0. Es ist mindestens genauso lustig, viel gesünder und vor allem wunderbar leicht. Sommerrollen sind schnell gemacht, bringen Spaß und trainieren Kreativität und handwerkliches Geschick.

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Das braucht man:
Reispapier, Reisnudeln

Für die Füllung:

Alles ist erlaubt. Ich schlage hier nur ein paar Dinge vor aber am besten probiert ihr einfach aus was euch schmeckt.
Salat, Möhren, Sprossen, Tofu, Erdnüsse, Gurke, Paprika….

Ganz wichtig sind frische Kräuter. Traditionell wird Koriander verwendet aber testet doch mal Minze, Basilikum oder Kresse, wenn ihr mögt.

Für die Soße:

Ich esse in meiner Sommerrolle am liebsten Erdnusssoße aber alle asiatischen Soßen können verwendet werden. Beim Vietnamesen werden die Sommerrollen zum Beispiel mit der nuoc mam cham Sauce serviert.

So wird’s gemacht:

Eine Weile bevor die Gäste kommen sollten die Nudeln nach Packungsanleitung gekocht werden, damit sie nicht mehr so heiß sind wenn das Belegen beginnt. Wer Lust hat kann den Tofu nach Belieben Würzen und anbraten. Das Gemüse wird in feine dünne Streifen geschnitten und auf dem Tisch platziert. Auf den Tisch wird ebenfalls eine Schüssel mit heißem Wasser gestellt in das später das Reispapier getaucht. Zum Schluss kommen noch all die restlichen Zutaten, Kräuter und Saucen auf den Tisch und dann kann es losgehen.
Für eine Sommerrolle wird zuerst ein Blatt Reispapier vollständig in das heiße Wasser getaucht. Das Wasser sollte ungefähr 50°C warm sein. Sobald das Reispapier nass wird, wird es weich und biegsam und muss irgendwie auf den eigenen Teller gebracht werden. Nach zweimal üben hat man es spätestens raus. Jetzt kann man Nudeln, Kräuter und all die Sachen auf die Sommerrolle legen auf die man Lust hat. Ein Klecks Sauce kann auch schon mit in die Rolle hinein, muss aber nicht.

Achtung! Weder Habgier noch zu große Bescheidenheit ergeben eine tolle Rolle.

So wird die Rolle gefaltet:

Bis jetzt habe ich ja nur beschrieben wie Gemüse auf warmes Reispapier gepackt wird aber jetzt erkläre ich die eigentliche Zauberei. Drittelt man einen Reispapierkreis, dann wird ungefähr das Drittel, das einem am nächsten ist nach Wunsch belegt. Allerdings sollte zum Rand hin etwas Platz bleiben. Den Rand schlägt man einmal zur Mitte hin über den Belag und danach werden die seitlichen Ränder hochgeklappt. Jetzt kann man die Rolle ganz einfach weiter zur Mittel hin aufrollen bis sie fertig ist.
Geschafft! Das Meisterwerk kann jetzt in die persönliche Lieblingssauce getunkt werden und dann geht das Essen wirklich los.

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1 Kommentar bis jetzt
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mhhh das sieht ja lecker aus.
werde ich auch mal ausprobieren! merci

Kommentar von Katharina




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